Fleischhaus

Collage Joo Peter, Zeitsprünge Heilbronn, Time Echo time-echo.de

 

Collage jp

Um 1600 gebaut, diente es den Fleischern als Markthalle, der obere Stock wurde als  Gerichts- und Hochzeitssaal genutzt. Von 1889 bis 2009 war es es Museum.

Goethe schreibt bei seinem Besuch 1797 in sein Reisetagebuch: „Die Fleischbänke, ein uraltes, ringsum frey auf Säulen stehendes, mit einer hölzernen Decke bedecktes Gebäude“.  Offen  ist es heute nur noch im Eingangsbereich (siehe Bild oben). Die Zeichnung unten zeigt noch das offene Erdgeschoss.

Zeichnung von Conrad von Dollinger 1904, gm wiki

Die Metzger nutzten den kleinen Kirchbrunnenbach bei den Schlachtungen als Abfluß. Im Mittelalter flossen 800 Liter in der Minute aus dem Kirchbrunnen – im 19. Jahrhundert versiegte der Brunnen, als die wachsende Industrie das Grundwasser anbohrte.

Gegenüber dem Fleischhaus lag das Salzhaus, das 1839 abgerissen wurde, um einen offenen Platz zu schaffen. Das Fleischhaus blieb bis 1880 noch Umschlagplatz für Fleisch, bis das städtische Schlachthaus errichtet war. Der historische Bau wurde schließlich Stadtmuseum.

Viele der Exponate im alten Museum wurden 1944 durch Kriegsschäden zerstört.

Paul Kemmler, Staatsarchiv Ludwigsburg, spätestens 1915, gm, di jp

 

1898, StA Hn (u)

 

Plan für ein Vordach am Fleischhaus 1886 gm StA Hn

 

Illustration von 1918, Ausschnitt, StA Hn, CC BY SA 3.0

 

StA Hn

 

Kirchbrunnengasse mit Blick zum  Fleischhaus

LMZ

 

Siehe Kapitel Kirchbrunnengasse, Kapitel Neckarbrücke, Kapitel  alter Platz am Fleischhaus

 

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